Wie viel Sex braucht man?

Lustbarometer

Bei den einen herrscht Flaute im Bett, die anderen verlieren sich in One-Night-Stands. Aber wie oft haben wir’s eigentlich nötig? Die Antwort ist überraschend.

in den ersten Monaten einer Beziehung ist die Begierde nach dem neuen Partner unglaublich groß. Man möchte sich gegenseitig verschlingen und die Tage am liebsten gleich im Bett verbringen. Auch wenn die Liebe gewachsen ist, mit den Jahren tritt die Lust oftmals immer weiter in den Hintergrund. Leider!  – Aber wieso eigentlich leider? Wer schreibt uns eigentlich vor, wie viel Sex wir haben sollen? Und ist häufiger Sex wirklich besser für die Beziehung?

Qualität anstatt Quantität

Im Interview mit der Frauenzeitschrift „Elle“ stellt Expertin Dr. Anneliese Schwenkhagen klar, dass es nicht die Quantität, sondern die Qualität von Sex ist, die in einer Beziehung wichtig ist. Wer bisher der Meinung war, Sex sei das Beweismittel schlechthin für Begehren und wahre Liebe, der muss wohl umdenken. Häufiger Sex kann ein Indikator für Begehren und Leidenschaft sein, aber so Schwenkhagen: „Längst nicht in dem Umfang, den uns etwa das Bild vom Hochglanzsex, den wir in den Medien oder in Filmen sehen, glauben machen will.“ Und Sie beruhigt Paare mit geringer Libido: „Es sagt nichts über die Qualität einer Beziehung, wenn man eine längere Sexpausehat, sofern das für beide kein Problem ist und keiner etwas vermisst.“

Lustlosigkeit gehört einfach dazu

Für die Hormonspezialistin ist Lustlosigkeit vielmehr eine normale Entwicklung. Anstatt ständig miteinander zu schlafen, fänden Paare mit der Zeit eben auch andere Wege, ihre Liebe und Zuneigung auszudrücken. Sex kann da schon mal zur Nebensache werden.

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