Männer kaufen zu große Kondome

Frauen lästern gern über den Größenwahn des anderen Geschlechts, wenn es um die Länge geht. Jetzt kam aber heraus: Viele Männer schätzen ihr bestes Stück tatsächlich falsch ein und kaufen deshalb zu große Kondome!

Das belegt eine Studie des Kinsey Instituts für Sex, Geschlechterforschung und Fortpflanzung. Wissenschaftler hatten 400 Männer zu ihren Erfahrungen mit Kondomen befragt. Ergebnis: 45 Prozent hatten schon einmal große Probleme mit dem Gummi! Hauptgrund war meistens die falsche Größe, weil Männer instinktiv Präservative mit zu viel Umfang kaufen.

Grund dafür ist offenbar eine gefälschte Wahrnehmung durch Pornos!

Laut einer Studie in der Fachzeitschrift„Sexually Transmitted Infections“führen pornografische Filme und Bilder zu einer verzerrten Wahrnehmung der eigenen Penis-Größe.

Bill Yarber, einer der leitenden Wissenschaftler: „Es heißt, dass Frauen keinen Penisneid haben, sondern Männer.“

Deshalb könnten die Hersteller die kleinste Kondomgröße künftig vielleicht als „Large“ bezeichnen und eine mittlere Größe als „Extra Large“, schlug der Forscher vor. „Schreiben Sie auf keinen Fall groß, mittel und extraklein drauf.“

Der Hintergrund ist durchaus ernst: Ein Kondom, das nicht richtig passt, reißt oder rutscht viel leichter. So wird dem Mann der Orgasmusunnötig erschwert, erläuterten die Wissenschaftler.

Manche Männer streifen es deshalb noch während des Geschlechtsverkehrs wieder ab. Dies ist in Hinblick auf nicht gewollte Schwangerschaften und sexuell übertragbare Krankheiten beunruhigend.

Quelle: erotiknews24.com

Warum Paare swingen

Mit Swing meine ich nicht etwa einen aus der Mode gekommenen Gesellschaftstanz. Es geht nach wie vor um das Thema Erotik auf diesen Seiten.

Es gibt Begriffe die einem eingehämmert werden wie Monogamie und ausgehandelte Monogamie. Doch währendessen entdecken immer mehr Paare den gemeinsamen Appetit auf sexuell Neues. Sex mit einem anderen Paar scheint das große Los zu sein. Nicht nur weil es etwa den Nervenkitzel fordert, sondern auch um die Partnerschaft zu binden und so einen weiteren Tag in der Beziehung rettet.

Der Begriff des Swingens ist kein neuzeitlicher. Bereits in den 70ern und weit davor war er bekannt. Einer größeren Beliebtheit aber kommt erst durch den Einzug des Internets. Heutzutage ist es für interessierte Paare leichter andere Paare zum gemeinsamen Sex zu finden. Durch Partnerbörsen oder spezielle Swing-Communities. „Damals“ gab es an einem Swinger-Club keinen Weg vorbei.

Wie immer, wenn es um etwas Sexuelles geht wo man selber von denkt, dass macht nicht jeder, schämt man sich es zuzugeben. Es gibt nicht viele Studien zum Thema Swingen und Wahrheit. Doch wird es so sein, dass selbst Menschen die sagen das sie swingen nicht interessiert, den geheimen Wunsch danach haben. Geht man nun von dieser Annahme aus, dass viele Menschen den Wunsch danach haben, wird eine Großzahl der deutschen Bevölkerung swingen. Vielleicht ja auch ihr Nachbar oder ein guter Freund?

Versucht man die Menschen und deren Verlange so gut es geht einzugrenzen, kommt man auf zwei verschiedene Typen in der Sexualität. Abenteuerlustige und die Gruppe derer, die nahezu zufrieden sind mit dem wie es ist. Das äußert sich in den verschiedenen Haltungen der Gruppe. Die Abenteuerlustigen verspüren ein „mehr, mehr, mehr“-Gefühl, während die andere einem mehr auch nicht abgeneigt ist. Doch denken sie weniger ist mehr. Das sollte dennoch kein Problem darstellen, wenn sich zwei Menschen eines gleichen Spektrums begegnen.

Bei zwei Menschen die mit dem zufrieden sind wie es ist, wird das Swingen nicht auf Platz 1 der Liste stehen, was sexuell noch ausprobiert werden muss. Wenngleich die Phantasie bestehen könnte. Exhibitionismus, Voyeursismus und das beobachten des eigenen Partners beim Sex mit einem anderen, sind gängige Phantasien. Wenn diese Phantasie von beiden geteilt wird, ist es oft so, dass die Phantasie real ausgelebt wird. Besonders dann, wenn ein Partner das Spektrum in Richtung abenteuerlustig auslegt.

Für Paare mit Appetit und dem passenden Magen in Sachen sexuellem Neuland, wird swingen dagegen keine große Sache sein. Vermutlich wird es gar die Treue und den Zusammenhalt in der Beziehung stärken. Es ist eben eine ausgelegte Monogamie. Paradoxerweiese und für viele nicht verständlich ist die Tatsache, dass Swinger-Paare gegenüber anderen Paaren klarere und stärkere Grenzen in der Sexualität gezogen haben.

Swingen kann aber auch ganz gewaltig in die Hose gehen. Vor allem dann, wenn man sich darauf geeinigt hat und es einen Partner in der Beziehung gibt, der einiges verschweigt. Zum Beispiel wenn ernsthaft geflirtet wird. So kann es sein, dass ein Partner etwas mehr Exklusivität verlangt als es der anderen Person gegenüber gebracht wird.

Für viele Paare ist das Swingen aber kein Ersatz für den Sex mit dem eigenen Partner. Es erweitert den Horizont und ist ganz unterschiedlich vom Sex mit dem Partner. So nutzen viele Paare den Partnertausch um der eigenen Sexualität wieder einen Anstoß zu geben oder um etwas eingefahrenes wieder mit neuem Schwung zu versorgen. Das Erlebte in die Beziehung einbringen und danach noch von zu zehren, stärkt so manche Bindung. Selbst wenn der Partnertausch nur ein- oder zweimal im Jahr stattfindet. Der Sex wird genossen, ebenso wie zu spüren, dass man noch für andere Menschen attraktiv ist.

Problematisch wird das Vermischen der beiden Spektren. Wenn ein Partner eher der ist, der mehr, mehr, mehr will und der andere eigentlich zufrieden ist, kann es zu einem großen Druckaufbau kommen. Meistens endet das in einer Katastrophe.

Ebenso sollte sich das Swingen in einer Beziehung entwickeln. Nicht damit beginnen. So kann es passieren, dass man den Partner zwar dazu bekommen hat einen Partnertausch zu versuchen, doch kann es anders werden als gewünscht. Vor allem dann wenn keine klaren Grenzen gesetzt wurden. Den eigenen Partner beim Sex mit einem anderen zu beobachten mag in Ordnung sein, doch was ist wenn geküsst wird? So kann es passieren, dass der Sex und die Erfahrung großartig waren, doch sich das Bild des Kusses negativ in das Gehirn brennt und alles andere überlagert.

Monogamie: Ein seltsames Konzept.

 

Quelle: sex-mister.de

Darstellerin über Einsamkeit und Konkurrenzkampf Lena Nitro: „Als Pornostar hat man keine Freunde“

Von JULIA FINGER

Ein Mädchen von nebenan machte seinen Traum vom Leben als Pornostar wahr: Lena Nitro (24) gehört zu den erfolgreichsten deutschen Darstellerinnen. Die Düsseldorferin ist exklusiv bei Videorama unter Vertrag, der Firma, die für Namen wie Gina Wild alias Michaela Schaffrath, Vivian Schmitt und Harry S. Morgan steht. In zwei Jahren hat sie sieben erfolgreiche Filme gedreht. Vor wenigen Tagen wurde ihr in Berlin der Venus-Award verliehen.

Doch wer sich für eine Karriere als Erotikdarstellerin entscheidet, entscheidet sich gegen Freundschaften, sagt Lena Nitro. Durch ihren unkonventionellen Job hat sie viele ihr nahe stehende Menschen verloren. Und in der Branche ist der Konkurrenzkampf zu groß, als dass man jemandem vertrauen könnte.

„Pornos drehen macht einsam“, weiß die 24-Jährige. Als sie nach der Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten in Sex-Filmen mitspielte, wandte sich ihre beste Freundin ab. „Wir kannten uns seit der Schule. Sie gehörte zu den wichtigsten Menschen in meinem Leben.“

Beide waren keine Kinder von Traurigkeit, zogen durch die Düsseldorfer Klubs, „wir schleppten Typen ab und waren frei, frivol und glücklich“. Doch der neue Partner von Lenas bester Freundin stellte sich dazwischen. „Irgendwann rief sie nur noch an, wenn er Nachtschicht hatte und nicht da war.“

Das Gefühl der Verleumdung machte es Lena schwer, Menschen zu vertrauen.

Die Blondine mit den grünen Katzenaugen versteht, warum vielen das Verständnis für ihren Job fehlt. „Die Leute können sich nicht vorstellen, dass ich nicht etwa die ganze Zeit an Sex denke, sondern auch ein normales Leben habe, in Cafés sitzen und mal über Jungs lästern will, shoppen gehe und mehr bin als nur die Lena Nitro aus den Pornos.“

Das Jahr war kein leichtes für die zierliche Düsseldorferin: Im Januar starb Darstellerin Sexy Cora († 23) an den Folgen einer missglückten Brust-OP. Im April wurde Regisseur Harry S. Morgan († 65), Lenas Mentor und enger Freund, tot in seiner Wohnung gefunden.

Mit Cora verband sie nicht nur der Job. Die beiden Frauen besuchten einander, sprachen über Kinderwünsche, Karriere, Beziehungskrisen, was Mädels eben so bereden. „Vor allem in den letzten Monaten vor ihrem Tod war der Kontakt sehr eng.“

In der Branche Freundschaften zu schließen sei fast unmöglich. „Porno-Klaus ist mein bester Freund. Aber unter Darstellerinnen findet man selten eine Bezugsperson. Der Konkurrenzkampf ist zu groß.“ Lächerlich, findet Lena, schließlich könne man doch wie eine große Familie zusammenhalten.

Wichtig sind Menschen, die nicht in der Erotikbranche arbeiten. „Manchmal braucht man Abstand. So oft ich kann, besuche ich eine Freundin, die verheiratet ist und Kinder hat.“ Es ist die einzige, die ihr noch geblieben ist. Dort kocht Lena, spielt mit den Kindern, bekommt die nötige Dosis Familienleben.

Jemand, der immer für sie da sein wird: Hündin Zehra, ein 14 Jahre alter Yorkshireterrier. Das Tier begleitet die Pornodarstellerin zu jedem Dreh. „Zehra ist schon mein halbes Leben an meiner Seite. Sie ist verlässlicher als viele Menschen.“